| "Ohrwürmchen" |
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The
Story of Ohrwürmscher!
Wie alles begann!
Wir
bringen die Band zusammen!
Die Session!
Unn jetzat?
Kennst du das Gefühl, wenn du dich
in die Hängematte geräkelt hast und denkst den Zenit deiner Schaffenskraft
könntest du nur noch im Rückspiegel betrachten? Kennst du dieses
wohlige, selbstgefällige Gefühl?
Und dann kommt jemand an der Hängematte
vorbei und sagt: „Move your ass, da stehen zwanzig Krokodile hinterm Gartenzaun,
die scharf auf deine Schenkelchen sind."
Und dies geschah zu meinem 40ten Geburtstag.
Alles sah nach einer riesigen Fete aus, die als Ausklang der aktiven Lebensphase
dienen, und ins ruhigere Fahrwasser der „UHU`s" (Unter Hundert) hinüber
geleiten sollte. Und dann machten mir meine Gäste dieses Geschenk!
Musikaufnahmen in einem echten Musikstudio! Wouhw!! Als ich das Geschenk in den Händen hielt, freute ich mich wie ein Schimpanse, der den Schlüssel zur Bananenplantage ergattert hat.
Und sofort war für mich klar:
Wir müssen die BAND wieder zusammenbringen - yes, die Band - Eh-Wurschd!

Wir
bringen die Band zusammen!
Wie schmiedest du eine Band wieder
zusammen? Ein Gedankenblitz wie Donnerhall, mit der Urgewalt einer marodierenden
fünfköpfigen Blattlaushorde. Der Gedanke nistete, einem Furunkel
gleich, zuerst nur in einem einzigen Hirn. Er wurde unerwartet schnell
in die Realität gezerrt, als es eher zufällig zu einem gemeinsamen
Treffen am 2. Weihnachtstag im Tapas kam.
Initiiert von Rainer und Kicker
fanden sich immerhin Wuschdrau, Mick, Rainer, Kicker und Jürgen zu
einer Runde Mex-Spaghetti und alkoholfreiem Bier zusammen. Vor 15 Jahren
hätten wir mit "Gründels" (das ist Bier ohne Alkohol!) voller
Abscheu die Radkappen unserer „Autos" geputzt. Es trinken zu müssen
fiel unter inquisitorische Massnahmen.Es freiwillig trinken zu wollen,
beförderte dich unweigerlich in die Sado-Maso-Ecke. But „the times
they are-a-changin`" behauptete schon Robert Zimmermann.
Wir hatten uns sehr schnell davon überzeugt,
daß das ganze Universum darauf brannte, endlich eine Eh-Wurschd-CD
in Händen halten zu dürfen . Vier
Songs sollten es sein. Und zwar „Fress Kappes dau Flappes", „Ende der Nacht",
„Fischfilet" und „Paassion". „Fischfilet" war quasi außer Konkurrenz,
da dieser Song von der Formation „Notlösung" 1985 kreiert wurde und
den anderen Bandmitgliedern bis dato unbekannt war.
Von
den anderen drei Songs waren wir, sowohl was die weit überdurchschnittliche
Qualität des Arrangements anbetraf, als auch, daß wir sie problemlos
einspielen könnten, überzeugt. Obwohl wir 15 Jahre nicht mehr
zusammen gespielt hatten.
Wir buchten das Twilight-Studio und fixierten als Termin den 13./14.2.99. Natürlich mußten wir nach 15 Jahren Abstinenz vor den Aufnahmen noch 2 Proben einflicken. Es war uns gar nicht so recht bewußt, daß noch 2 ehemalige Bandmitglieder fehlten.
Bei der ersten Probe am 30.01.99, die
technisch und musikalisch
hervorragend funktionierte, fehlte uns jedoch Günners virtuoses Baßspiel.
Mit viel schlechtem Gewissen bewaffnet erklärte ich mich dann bereit
Günner aufzuspüren und für das Projekt zu begeistern.
Ich hatte leichtes Spiel. Unser Projekt war genau das, was in Günners Leben wieder den spice-of-life brachte. Die nächste Probe war eine unglaubliche Leistung. Wir hatten satte 15 Jahre nicht mehr miteinander gespielt und legten los, als hätten wir uns nie getrennt.
Die Begeisterung war bei jedem zu spüren. Wir waren uns sicher, daß die CD nichts anderes als ein absolutes Meisterwerk der Rockgeschichte werden konnte. Wir freuten uns bereits für unsere Fans!
Die Session!
"Unn?" - "Ei joo!" Der typisch saarländische
Standarddialog nach 15 jahriger Trennung, war schnell und professionell
abgearbeitet. Die Instrumente wurden gestimmt und wir wollten sofort loslegen.
Als mir - so nebenher - Jürgen erzählte, daß es sehr effizient
ist, wenn man mit einem Koneztp ins Studio geht, wurde ich nachdenklich
und unruhig. Was verstand er unter Konzept? War es nicht ausreichend, zu
wissen welche Songs du einspielen willst? Sein Blick verriet mir, daß
Hamlet doch nicht so verrückt gewesen sein konnte und mein Erfahrungsschatz
aus über 14600 Tagen machte mir Mut, daß wir auch dieses Problem
lösen könnten. Mein Blick schien Jürgen zum Reden
zu animieren. Unaufgefordert antwortete er mir: " Zuerst spielt der Schlagzeuger
seinen Part ein." - "Unn wie soll das gehn?" Ich hielt meine Frage weder
für unverschämt, noch für impertinent.
Und
Jürgen faselte etwas von Demoline und so`m Kram. Derweil baute Rainer
sein überdimensionales Schlagzeug auf. Als ich seine Schießbude
in Vollendung sah, dachte ich daran, welchen Neid wohl Greg Palmer bei
diesem Ablick empfinden würde.
Unn jetzat?
Eh Wurschd lebt. Music make the world
go round. Und wir sind die Achse, um die sich diese Welt dreht. Der Auftritt
in Köllerbach war nur der Anfang. To young to die, to old to rock`n`roll
- wird es für uns nicht geben. Unser Motto heißt: Eh Wurschd
sagt:"Kommt zu uns, und wir werden euch den Rest geben!"
| Musiker |
Rainer
Schneider, Drums - Der Mann, der Ehwurschd den Rhytmus
brachte. Ehemals mit Abstand das jüngste Bandmitglied hat er es
immer noch nicht geschafft 1. unvernünftiger wie der Rest der Gruppe
zu werden und 2. einen Der Band Altersmäßig zu überholen.
Im Moment arbeitet Rainer an einem "Pink
Floyd"-Projekt.
Michael Klein, E-Gitarre, Gesang - War
von Beginn an dabei und durfte in der Anfangsphase seinen miefigen, verrauchten
Keller zur verfügung stellen. Außerdem waren alle sehr beeindruckt
von seiner klassischen gitarrenausbildung. außerdem kann er nach
noten spielen! Im moment ist er neben seinem job in einem europäischen
tanzprojekt engagiert.
Jürgen Kiefer, E-Gitarre, Gesang
- Die graue eminenz der saarländischen rockmusik.
Es gibt kein solo, das er nicht spielen kann. Wer mit ihm zusammenspielen
darf, hat die freude, tage zu erleben, in denen er eine ganze band bis
an den ejakulationshöhepunkt sämtlicher songs mitreißt.
genausogut kann er die kombo in die abgründe des hades stürzen.
beides ist lehrreich und lohnt sich auszukosten (because, you can`t change
it!)
Günther Lemmermeier, Bass - Der
einzige mensch im ganzen universum der einen Gibson-Bass flüssig spielen
kann. er brauchte allerdings über 2 Jahrzehnte,
um festzustellen, daß es mit anderen bässen wesentlich bequemer
ist, musik zu machen. Berühmt ist günner wegen in Hochbetten
eingebauten boxen und Basskoffer. Im moment ist er gerade dabei einen neuen
basskoffer zu bauen! "Vergiss die Rollen nicht, günner!"
Franz-Rudolf Zimmer, Gesang, akustische
gitarre - an seinem
gesangsstil
ist die anlehnung an bob dylan leicht zu erkennen. Das macht aber nix,
denn für`s Schönsingen ist rainer zuständig. Besonders berühmt
ist er wegen seiner schweißtreibenden läufe über die gesamte
bühne während den vielbesuchten eh-Wurschd-Konzerten. Bekannt
ist er auch wegen der einsilbigen ansagen der einzelnen songs. leider ist
er seit dem konzert im juz-dillingen nicht mehr die erste Wahl beim songansagen.
Rainer Wustrau, Gesang, akustische Gitarre
- in wallerfangen war rainer während der 70er jahren eine berühmte
institution. viele
ehaupten, er hätte schon gitarre gespielt, bevor er in den Kindergarten
kam. mit seiner kraftvollen stimme macht er jeden Auftritt für die
tontechniker zur herausforderung. Du kannst machen was du willst, den rainer
hörst du immer am lautesten, selbst wenn du ihm das mikro ganz abdrehst.
Insider werden wissen, daß er der besitzer des ohrwürmchen ist!
Alwin Wilhelm, E-Piano - Müssen
alle Pianisten
Schwarz-Weiss-Denker
sein? Oh nein - Mister "Honky-Tonk-Alwin-Wilhelm weiß aus aus den
extremen Zwischentöne herauszukitzeln. Mittlerweile ist er Mainzer
und weiß auch wie es singt und lacht, aber Ehwurscht mit tonagen
zu versorgen macht zum einen mehr spaß und hat auch einen höheren
humorfucktor.